Das Funkenfeuer ist ein alter Brauch, das immer am Sonntag nach Aschermittwoch abgebrannt wird. Der Funken wird um eine Tannenstange kunstvoll aufgeschichtet. Auf der Spitze wird eine Funkenhexe (Puppe aus Stroh und Lumpen) befestigt. Unter den Augen der Bevölkerung wird der Scheiterhaufen angezündet. Es gilt als schlechtes Omen, wenn der Funken umfällt, bevor die Hexe verbrannt ist.

Rezept für Funkenküchle


Zutaten:

  • 1/8 l Milch
  • 500 g Mehl
  • 40 g Hefe
  • 80 g Zucker
  • 70 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz und Puderzucker zum Bestreuen der fertigen Küchle.


Zubereitung:
Die Hefe in ein wenig lauwarmer Milch gehen lassen, diese dann mitten in das mit dem Zucker vermischte Mehl geben und den Teig ca. 30 Min. gehen lassen; dann kommen Butter, Eier und die übriggebliebene Milch sowie die Prise Salz dazu. Man verknetet alles gut miteinander bis der Teig Blasen wirft. Nochmals eine Stunde gehen lassen und mehrere mandarinengroße Kugeln formen, die man auf ein mit Mehl bestreutes Brett setzt und wieder eine halbe Stunde gehen lässt. Anschließend zieht man den Teig unter ständigem Drehen von der Mitte her nach außen, so dass sich außen ein gewölbter, dicker Rand bildet, das runde Innenfeld muss aber hauchdünn bleiben. Die Küchle müssen sofort im schwimmenden Fett herausgebacken und noch heiß mit Puderzucker bestreut werden. 

 

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